14. Januar 2013

iPhone-Absatz knickt ein

Es war ja fast zu erwarten, dass der Absatz im Januar bei den iPhones zurück geht, da das volumenreiche Weihnachtsgeschäft über die Bühne ist. Und erwartungskonform fährt Apple die Order für iPhone-Komponenten zurück.

Bricht iPhone-Absatz ein?

Nein, natürlich nicht. Die derzeitige Anpassung des Ordervolumens von Komponenten des iPhones gehört so zum Geschäft, wie die Beseitigung der Weihnachtsdekoration. "Zwei der Leute" und damit sind wohl irgendwelche Quellen des Wall Street Journals gemeint, die nicht näher spezifiziert werden, behaupten, dass die Bestellungen um etwa die Hälfte vom Ursprungsvolumen reduziert wurden.

Aktienkurs ist Seismograph

Wusch - und bereits im Vorbörsenhandel rutscht der Kurs um satte 2,74 Prozent nach unten und verliert etwa 14,25 US$ pro Share an Wert. Der Freitagskurs von etwa 520,30 US$ schmiert damit ab auf einen Vorwert von etwa 506,05 US$ (Jan 14, 05:28 AM EST). Der Eröffnungskurs am Montag lag bei knapp unter 500 US$ und damit fast 4 Prozent im Minus.

Wie ich schon an vorheriger Stelle verwies, reagieren die Anleger äußerst nervös auf derartige Nachrichten. Ob dies die üblen Vorboten des Totalzusammenbruchs von Apple sind, wage ich schwer zu bezweifeln. Es ist das übliche zittrige Verhalten der Investoren, die Finanzen optimieren und deren Marktkenntnis mehr auf Analysen, denn auf tiefgreifende Hintergrundinformationen basiert. 

Der 23.01.2013 wird das (meiner Meinung nach) wieder richten, wenn Apple gute solide Ergebnisse vorlegen wird. Mein Tipp: Solche Nachrichten eignen sich gut zum nachkaufen, um sein Investment zu optimieren, weniger, um sich nervös machen zu lassen durch die wild gewordene Herde. Gegen den Strom schwimmen rentiert sich langfristig.

Apple gewinnt durch Datennutzung

Mag sein, dass ein paar iPhones weniger verkauft werden, aber das ändert nichts daran, dass diejenige, die beispielsweise ein iPhone 5 besitzen, zu der Gruppe der stärksten Datennutzer gehören. Zumindest in Europa, wie Reuters zu berichten weiss. Es ist eine Sache, wie viele Smartphones von unterschiedlichen Herstellern verkauft werden, doch es ist daneben noch einmal eine ganz andere Sache, wie intensiv die Geräte auch tatsächlich genutzt werden, was ein viel stärkeres Indiz für den sich anschließenden zukünftigen Gesamterfolgt sein wird.