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| Googles Chromebook Pixel. Bild von THE VERGE 2013 |
Ein Apple Clone durch und durch
Direkt vorweg - Für eine Kopie ist die Kiste viel zu schlecht, aber als Clone geht der Klotz durch. Schaun wir ihn mal etwas genauer hin, bevor wir auf die Specs zu sprechen kommen. Entweder hat Google so wie alle Anderen keine eigenen Ideen oder aber Apple liefert in der Tat Perfektion in Design, sprich so muss ein Produkt aussehen, wenn es funktional sein soll und nicht anders:
- schwarzer Rand um den Bildschirm wie beim MacBook Pro
- Sieht nach Alu aus - Keine Ahnung, ob es Alu ist
- schwarze gelagerte Tasten wie bei Apple (sieht so aus)
- eingefräste Mulde zum öffnen, wie bei Apple
- Webcam oben im Bildschirm integriert
- Slots: USB, SD, Minidisplay Port, ...
- große Touchpad-Fläche, auch wie bei Apple
Doch eine Sache fällt sofort auf. Während Apple an der Oberseite mit scharfen Kanten arbeitet und unten stylisch abrundet, sieht das Chrome wie abgeschnitten und angepfeilt aus. Nichts halbes und nichts ganzes.
Chromebook Pixel Specs
- 32 oder 64 GB SSD, das war's
- 2.560 x 1.700 Pixel
- Wifi oder LTE
- Touchscreen
- Etwa 5 Stunden Akkulaufzeit
Vergleich zu ...
Tja, leider kann man diese Kiste mit nichts vergleichen. So gesehen hat Google eine Lücke besetzt. Doch halt, die Formulierung stimmt so nicht. Besser so: Google will damit in 2013 eine Lücke besetzen. Offenbar kommen immer mehr Hersteller auf die Idee Soft- und Hardware unter einem Dach zu vereinen, wie es bei Apple schon Jahrzehnte üblich ist. Spannend ist das Displayformat. Das Chromebook Pixel kommt mit 12,9 Zoll daher und liefert 100 Pixel in der Vertikalen mehr als das Apple Retina im 13-Zoll-Format. Doch Google verbaut, was Apple nie tun würde: Ein Touchscreen in ein Notebook, weniger Akkulaufzeit ein mikriger SSD-Speicher, aber dafür LTE für die Cloud-Anbindung. Quickoffice ist vorinstalliert.
Wer soll das Chromebook Pixel kaufen?
Ehrlich gesagt, ich habe echt keine Ahnung, wer sich dafür interessieren soll. Wer Geld sparen will und für einen PC 500 bis 700 Euro ausgeben möchte, kauft doch kein Chromebook für 1.300 Euro und wer eine Zahlungsbereitschaft von 1.500 Euro mitbringt, wird sich doch lieber ein MacBook Air mit 256 GB großer SSD und einigen Stunden mehr an Akkulaufzeit besorgen. Selbst im Vergleich zum 1.499 Euro teuren MacBook Pro schmiert das Chromebook ab, da Apple für diesen Preis ein besseres Design, einen schnelleren Prozessor, doppelt so viel SSD-Speicher und das sicherste Betriebssystem mit liefert. Wieso also ein Chromebook?
Chromebook Pixel Kunden
Keine Ahnung, wer das kaufen soll. Unternehmen mit Sicherheit nicht, Kunden mit Leistungsansprüchen auch nicht, Designkunden auch nicht und Performancekunden auch nicht. Schüler und Studenten mit geringem Budget auch nicht und Bildungseinrichtungen auch nicht. Ich glaube, die Kiste wird bei diesem Preis floppen.
Microsoft muss dran glauben
Bleibt nur ein einziger Wettbewerber und der heißt Microsoft mit seinem Surface Pro. Da will Microsoft sich nun gegen Apple zu wehr setzen und kaum haben sie sich aufgestellt, da rennt Google an Microsoft vorbei. Sowas auch.
Microsoft muss dran glauben
Bleibt nur ein einziger Wettbewerber und der heißt Microsoft mit seinem Surface Pro. Da will Microsoft sich nun gegen Apple zu wehr setzen und kaum haben sie sich aufgestellt, da rennt Google an Microsoft vorbei. Sowas auch.
